Die Gründe einer Behandlung sind vielfältig und variieren. Daher stellen wir uns individuell auf Ihr Kind ein.
Häufige Behandlungsschwerpunkte:
- Grammatikerwerbsstörungen
- Artikulations- und Lauterwerbsstörungen
- Wortschatzdefizite
- Entwicklungsverzögerungen oder -störungen der Sprache und des Sprechens bei Behinderungen
- auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
- Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
- „Late Talker“ (verspäteter Sprechbeginn)
- Störungen der Mundmotorik (Orofaziale Dysfunktionen)
- Sprechstörungen in Folge von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
- tiefgreifende Entwicklungsstörungen (z. B. Autismus-Spektrum-Störung)
Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Kind logopädische Therapie benötige, fragen Sie zunächst Ihren Kinderarzt/-ärztin nach dem weiteren Vorgehen. Ansonsten können Sie uns auch gerne jederzeit kontaktieren, sodass wir Sie therapeutisch beraten.
Anzeichen für sprachliche Auffälligkeiten
Ihr Kind:
- spricht einen oder mehrere Laute nicht richtig aus
- stottert oder nuschelt beim Reden stark
- wird von Fremden kaum verstanden
- redet noch gar nicht oder für sein Alter bisher nur sehr wenig
- spricht nur mit Ihnen oder bestimmten Personen
- hat Schwierigkeiten, schon kurze Anweisungen zu verstehen
- äußert sich nur in Ein- bis Zweitwortsätzen
- verdreht und vertauscht die Wörter in Sätzen sehr stark
hat eine „schlaff“ wirkende - Zungen- und Lippenmuskulatur
der Mund ist meist geöffnet, eventuell lispelt es - lässt sich sehr leicht von Nebengeräuschen ablenken, wenn Sie ihm etwas erzählen
- wächst mehrsprachig auf und bringt beide Sprache beim Sprechen stark durcheinander oder zeigt in beiden Sprachen Auffälligkeiten